Mittwoch, 10. Juli 2013

Heute näh ich spontan ein Bandeaukleid

Schon lange wollte ich mal wieder etwas Tragbares nähen. Ich hab noch soviele schöne Stoffe und speziell dieser liegt schon seit ca. 5 Jahren in meinem Koffer und wartet darauf ein bandeaukleid zu werden, denn genau dafür habe ich ihn gekauft. Nachdem ich öfters shoppen war und wenig bis gar nichts fand was mir und meiner Figur steht, habe ich heute meinen freien Tag genutzt um etwas das Kleid zu nähen.

Und sobald ich anfange zu nähen, schleicht sich mein Kater heran und hofft mit Stoffresten und Fäden spielen zu können:



Zunächst hab ich es abgesteckt und dann mit langen Stichen geheftet.

Dann hab ich es an der Seite zusammengenäht und oben und unten versäumt. Da das Kleid aus Jersey ist und ich keine Stretchnadeln habe, habe ich es mit dem Zickzackstich genäht.

Damit der Rand sich nicht immer einrollt und als Kontrastpunkt habe ich oben noch ein Stück dunkelbraunen Stoff (Mischgeweben mit Elastananteil) an die Kante genäht.



Mittwoch, 29. Mai 2013

Mein erster Quilt

Ich weiß, ich wollte die Fotos schon lange posten. Nun hab ich es endlich geschafft. Die Idee dafür hatte ich letzten Sommer und ich habe damals auch damit angefangen, ihn aber erst im Januar fertig gestellt, weil sich ja einiges im letzten Herbst ereignet hat. Da ich mir mein gelegtes Muster einprägen musste, hab ich auch von der Entstehung Fotos gemacht: Der Quilt ist nun 190cm breit und ca. 175cm lang. Die Rückseite ist weiß.

 Zunächst alle Quadrate und das Mittelstück einmal legen um zu sehen, ob sie alle ausreichen.

Gefüttert hab ich den Quilt mit einem einfachen Futterstoff. Denn er ist auch so schon sehr dick und schwer.

Am schwierigsten war es, meinen Kater von den gerade genähten Stücken fern zu halten, denn er fand es großartig damit zu spielen.

Nach und nach wurde mein Quilt immer größer!

Nun ist er fertig und das Mittelstück zeigt meine beiden Katzen. Der Kater unten, die Miez hat sich im Baum versteckt.


Und hier das Prachtstück in ganzer Größe!


Samstag, 4. Mai 2013

Rhabarber-Vanille Konfitüre

Eigentlich habe ich die Konfitüre schon am Montag gemacht, aber ich wollte die Gläser noch etwas aufhübschen. Also bekommt ihr erst heute das fertige Ergebnis zu sehen.

Rezept:

1kg Rhabarber
500g 1:2 Gelierzucker
2EL Bourbon Vanillezucker
2EL Zucker

Da ich meine Konfitüren gern mit Stückchen mag habe ich es wir folgt gemacht: Zunächst den Rhabarber schälen und klein schneiden.


 Dann natürlich alle Stück in einen Topf geben, mit Zucker, Gelierzucker und Vanille ca. 2-3 Stunden ziehen lassen und immer mal wieder umrühren. Ich gebe hier etwas Extrazucker dazu, damit es nicht zu sauer wird. Diese Variante ist immer noch sehr säuerlich. Wer es noch süßer mag, sollte den 1:1 Zucker verwenden. Damit halten Konfitüren und Marmeladen auch am längsten.

  

Damit die Konfitüren nicht in wenigen Tagen schimmeln, die Gläser super sauber ausspülen, am besten kurz vorher mit heißen Wasser und die Deckel ebenfalls. Zum Einfüllen eignet sich ein Einfülltrichter aus Metall.

Den eingeweichten Rhabarber dann erhitzen und ca. 5 Minuten lang köcheln lassen, bis er weich und matschig ist, weil allzu feste Stücke auf dem Brötchen schmecken dann auch nicht.
Die Konfitüre nun schnell sehr heiß einfüllen, Deckel fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, so merkt ihr zum einen ob der Deckel wirklich fest und dicht ist und es wird auch die restliche Luft herausgedrückt. Dann die Gläser wieder umdrehen und abkühlen lassen.


Ich hab meine Rhabarberkonfitüre mit Blümchenborten aus der Zeitschrift Daphnes Diary verschönert, oben auf dem Deckel noch ein Bildchen von einem Vögelchen und ein weißes dünnes Satinband herumgelegt. Beschriftet habe ich sie mit einem weißen Glasmaler.
Ich habe 5 Gläser à 220ml und ein Glas à 250ml herausgekommen.


 Viel Spaß beim Nachmachen. Über den Sommer folgen noch viele weitere Rezepte und Ideen!

Dienstag, 30. April 2013

Meine ersten selbstgemachten Kissenbezüge

Bereits im letzten Herbst hatte ich große Lust wieder mal zu stricken und zu nähen. Zudem wollte ich unser Wohnzimmer etwas verschönern. Mein Freund hat seinen Teil dazu beigetragen, in dem er mal eben in wenigen Stunden, in denen ich nicht daheim war, das Wohnzimmer umgestellt hat. Und das Ergebnis ist wirklich gelungen! Also war nun ich gefragt: Zunächst suchte ich mir ein sehr zeitintensives Strickmotiv aus, was dazuführte, dass ich am Anfang sehr frustriert war, weil es nicht größer werden wollte. Also hab ich auf den Rat einer guten Freundin gehört und mir dickere Wolle und ein einfacheres Muster für den Anfang gesucht. Und siehe da ich hab es fertig bekommen: (Das andere wartet auf September oder so, damit es weitergehen kann :-)

Und nachdem das erste Kissen fertig war, hat mich natürlich die Lust gepackt und ich wollte mehr. Diesmal sollte es genäht und etwas aufwendiger sein.
Also hab ich mit einem Moodboard angefangen um zu sehen, ob die Farben miteinander harmornieren:





Dann hab ich die Blumen ausgeschnitten und dann doch grün verworfen... und mich auf beige, weiß, creme, gelb und dunkelgrau beschränkt.

 Nun sollte laut der Anleitung aus dem tollen Buch "Lieblingsdeko" von Sania Pell jede Blume einzeln genäht werden...
 Und ich habe sie mit Perlen geschmückt, da mir eine alte Perlenkette vor einigen Jahren aufgegangen war und nun die Perlen in meiner "Schatztruhe" warteten um nocheinmal verwendet zu werden.


Und nach vielen vielen Stunden ist das Ergebnis fertig!


Das Kissen sitzt zwischen zwei weiteren selbstgemachten Kissen von mir. Ich hab sie ganz einfach (hinten überlappend) ohne Knöpfe und Reißverschluss genäht mit dem schönen Stoff aus dem Idee Kreativmarkt neben dem Kadewe! Es gibt zurzeit so viele schöne Landhausstoffe. Ich bräuchte mind. 3 Wohnungen oder gar Häuser, um sie alle zu verarbeiten!!!

Sonntag, 21. April 2013

Notizbuch und Fotoalbum im neuen Gewand


Mein neues Skizzen- und Ideenbuch fand ich mit seinem weißen Einband etwas fad. Daher hat es ein neues Gewand mit meinem derzeitigen Lieblingsstoff mit Rosenprint bekommen.
Was mach dafür braucht? Stoff der etwas größer ist als der Einband des Buches, ein Lineal oder Maßband, doppelseitiges Klebeband und eine Schere. Wer mag kann noch einen Knopf annähen und ein Band einkleben um es zu verschließen.
Den Stoff vorher bügeln und in mit einem 3cm breiteren Rand in der Größe des Buchen zuschneiden. Dann auf den Außenflächen des Buches an den Kanten jeweils drei Streifen doppelseitiges Klebeband aufkleben. (Buchrücken frei lassen) Das Buch mittig auf den Stoff kleben und festdrücken. Dann auf den überstehenden Stoffrand wieder ringsherum Klebestreifen anbringen und dabei die Verlängerung des Buchrückens wieder aussparen. Den Stoff dort in der Breite des Rückens mit zwei Schnitten jeweils einschneiden. Die Stofflasche stehen lassen.
Nun den Stoff mit Klebestreifen zuerst an den Ecken des Buches einschlagen und anschließend die Längsseiten darüber kleben. Dies an Vorder- und Rückseite tun und zuletzt die überstehenden Laschen des Buchrückens einfach in den Hohlraum hineinstecken, der ensteht wenn das Buch aufgeschlagen ist. Wer mag kann es auch festkleben.
Zum Abschluss die erste und letzte Seite des Buches (die Schmutzseiten) auf den beklebten Stoff kleben und schon erhält man ein sauberes Ergebnis.
Und da ich noch etwas Stoff von meinem letzten Kissenbezug (Post folgt) übrig war, hat mein altes Photoalbum auch gleich einen neuen Bezug bekommen.

Rhabarber-Käse-Crumble

Endlich ist es Frühling und das bedeutet für mich: Rhabarberzeit!
Ich liebe es die säuerlichen grün-rosa Stängel in süße Kuchen zu verzaubern.
Klassisch mit Baiser habe ich ihn schon so oft gebacken, heute wollte ich mal etwas neues probieren.

Rhabarber-Käse-Crumble
Hierfür brauche ich:

 
Für den Teig: 
25g Hefe
175ml Milch
80g Zucker
400g Mehl
Salz
1/2 TL gem. Zimt
75g weiche Butter
1 Ei

Für den Belag:
1kg Rhabarber
1kg Magerquark
100g flüssige Butter
3 Eier
140g Zucker
3EL Vanillepuddingpulver
1EL Bourbon-Vanille

Für den Crumble:
175g Haferflocken
175g Mehl
1 Prise Salz
100g Zucker
200g weiche Butter

 Zunächst die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und 1TL Zucker hinzugeben. Das Mehl, das Salz, Zimt und den restlichen Zucker vermischen. Butter, Ei und Hefemilch zum Mehlgemisch hinzugeben und alles gut verkneten.

Eventuell noch etwas Mehl dazugeben, wenn es zu sehr klebt. Dann den teig gut abdecken und ca. 40min gehen lassen.

Nun den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. In einer Schüssel Quark, Butter, Eier, Zucker, Puddingpulver und Vanille verrühren. Den Ofen auf 180°C (Umluft: 160°C) vorheizen.

Für den Crumble alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Das Blech mit Backpapier auslegen. Den Hefeteig nocheinmal durchkneten und auf dem Blech ausrollen.
Den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen.

Dann die Quarkmasse darüber verteilen und zuletzt die Streusel darüber verteilen. Dann das Blech in der mittleren Schiene schieben und ca. 40 Minuten backen.

Dann den leicht gebräunten Kuchen herausholen und mind. 1 Stunde abkühlen lassen.


Dazu passt auch geschlagene Sahne und ein Glas kalte Milch. Super lecker und nicht zu süß!
Lasst es euch schmecken!


Sonntag, 14. April 2013

Selbstgemachte Frühlingsvasen

Die aktuelle Living at Home hat mich dazu inspiriert meine alten Gläser und Flaschen etwas aufzuhübschen. Da meine Acrylfarbe zu dick ist um die Flaschen hineinzutauchen, habe ich die Flaschen einfach dünn angemalt und ein paar Stunden trocknen lassen.

Und da nun das erste Frühlingswochenende angebrochen ist, werden sie endlich befüllt.
Die Idee mit den Knöpfen habe ich aus einem tollen neuen Buch "Lieblingsdeko - Schöner wohnen mit kreativen Ideen" das ich demnächst noch genauer vorstellen möchte, weil ich noch vieles umsetzen werde.





Samstag, 13. April 2013

Windlichter aus abgesägten Weinflaschen

 Ich habe diese tolle Ideen irgendwo im Netz gefunden. Leider weiß ich nicht mehr wo und wann. Hierfür habe ich bei einem Kurs von SekundärSchick von meinen Flaschen die Böden "abgeschnitten". Dafür war ein spezieller Glasschneider notwendig. Anschließend habe ich sie mit Schleifpapier glatt geschliffen. Beim Schneiden war es unser Ziel eine möglichst glatte Kante zu schneiden, was sich aber beim ersten Anzünden der Kerze als eher hinderlich erwiesen hat. Denn schließlich braucht die Kerze Sauerstoff von unten. War die Kante also perfekt gerade, ist die Kerze ausgangen. Also habe ich nun bei jeder Flasche etwas darunter geschoben, dass von unten Luft hereinströmen kann. Am schönsten finde ich die Variante mit bauchigen Burgunderflaschen.
Und meine Katze Lisa findet es auch sehr gemütlich.